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26.2.2021

Schweizermeister im 2er Bob und Vizeschweizermeister im 4er Bob

Zum Abschluss der Saison standen noch die Schweizermeisterschaften in St. Moritz auf dem Programm.
Unser Ziel war es, eine Medaille zu gewinnen und die beiden Weltcup-Teams von Michael Vogt und Simon
Friedli herauszufordern, um zu zeigen, dass wir auch auf dem höchsten Niveau mitfahren können. Diese
Woche absolvierte ich wieder beide Rennen und sorgte sowohl beim 2er als auch beim 4er zusammen mit
meinem Team für gute Startzeiten. Das 2er Rennen war eine sehr enge Angelegenheit. Mit der in St. Moritz
schlechten Start-Nr. 1 gingen wir ins Rennen und absolvierten eine solide, fehlerlose Fahrt. Allerdings war
es im Ziel schwer einzuschätzen, wie gut es im Vergleich zur Konkurrenz war. Das Bobteam Vogt übernahm
dann die Führung mit 0.1s Vorsprung und als auch Simon Friedli nur 0.03s vor uns war, wussten wir, dass
es eine gute Fahrt war. So lagen wir also nach dem ersten Lauf auf dem 3. Platz, allerdings mit nur sehr
wenig Rückstand, womit noch alles möglich war.  Mit grosser Motivation starteten wir im 2. Lauf nochmals

2/100s schneller und dank einer genialen Fahrt übernahmen wir die Führung. Das minimal Ziel, einen Podestplatz

zu erreichen, war immerhin bereits erfüllt. Nun hiess es, im Ziel zu warten und zu sehen, was unsere Zeit Wert war.

Simon Friedli startete ein bisschen schneller als wir und baute so seinen Vorsprung auf den ersten Metern aus.

Doch ab der Mitte hatte er nicht mehr gleich viel Speed wie wir. So schmolz sein Vorsprung und am Ende war es

sogar ein Rückstand. Wir jubelten und freuten uns riesig. Nun stand noch Michael Vogt am Start. Die Startzeit war

gleich wie unsere und so hatte er bis in der Mitte der Bahn seine 0.10s vom ersten Lauf als Vorsprung. Doch ab dem

Horseshoe verlor er wie auch Simon von Zwischenzeit zu Zwischenzeit kontinuierlich Zeit und plötzlich schien ein Sieg

für uns doch noch möglich zu sein. Als er dann kurz vor der Zielkurve den tieferen Top Speed als wir hatte, wusste ich,

dass er hinter uns fallen wird. So hatten wir dank einer genialen Fahrt beide Weltcupteams im zweiten Lauf überholt.

Somit gewann ich den ersten Schweizermeistertitel bei der Elite, was für ein unbeschreibliches Gefühl. Dass wir das

Team Friedli und Vogt schlagen konnten, welche an der WM 4. und 5. wurden, ist sehr viel wert. Denn somit konnten wir
zeigen, dass wir auch auf ihrem Niveau sind. Dies ist sehr wichtig im Hinblick auf die kommende Olympiasaison.

Nach dem genialen Sieg wollten wir im 4er natürlich gleich nochmals nachdoppeln.
Nach dem ersten Lauf lagen wir auf dem 3. Platz. Leider war diesmal der Rückstand auf das Bobteam Vogt mit
0.40s schon recht gross. Im 2. Lauf griffen wir nochmal voll an und konnten so mit einer guten Fahrt noch auf den
2. Platz nach vorne fahren. Somit wurden wir Vize-Schweizermeister, nur geschlagen vom 4er Bob Juniorenweltmeister Michael Vogt.

20.4.2021

Europacup Gesamtsieg

Dank unserer super Leistungen den ganzen Winter haben wir sowohl die 2er Europacupgesamtwertung als auch
die Kombinationsgesamtwertung (2er & 4er) gewonnen. Somit schlossen wir die Saison als bestes
Europacupteam ab. Meine schlechtesten Ergebnisse diese Saison waren ein 4. Platz im 2er und ein 6. Platz
im 4er. Dies zeigt, welches Niveau wir diese Saison erreichen konnten, und dass wir mehr als verdient die
Gesamtwertung für uns entscheiden konnten. Im 2er hatten wir zum Schluss einen deutlichen Vorsprung
von 178 Punkten und in der Kombinationswertung von 158 Punkten.

24.1.2021

8. Platz beim Weltcup in Königssee

Nach unserem erfolgreichen ersten Europacup-Sieg in Innsbruck reisten wir weiter nach Königssee zu
unserem ersten Weltcuprennen der Saison. Wir freuten uns riesig, wieder in der höchsten Stufe mitfahren
zu können. Am Samstag stand das 2er-Rennen auf dem Programm. Hier versuchten wir, unser bestes
Weltcupergebnis von vergangenem Jahr, den 11. Platz, zu übertreffen. Da es unser erstes Weltcuprennen
in dieser Saison war, mussten wir mit der letzten Startnummer ins Renngeschehen eingreifen, was
sicherlich ein kleiner Nachteil war. Am Start konnten wir im ersten Lauf leider nicht ganz mit den Besten
mithalten. Dank einer perfekten Fahrt lagen wir nach dem ersten Lauf aber auf dem hervorragenden 8.
Rang. Jetzt hiess es, die Nerven behalten, um nochmals ein bisschen schneller zu starten und eine gute
Fahrt zu zeigen. Im zweiten Lauf konnten wir am Start nochmals zulegen und 4 Hundertstel schneller
starten. Dies war wichtig, um unseren Platz verteidigen zu können. Michael machte auch im 2. Lauf wieder
einen genialen Job und fuhr ohne Fehler den 8. Platz nachhause - Karrierebestergebnis für mich und unser
Team. Was für ein super Tag und schön zu sehen, dass wir auch im Weltcup vorne mithalten können.

13.1.2021

Erster Europacup Sieg im 2er Bob in Innsbruck

Nach nur zwei Trainingstagen stand bereits das erste Rennen in Innsbruck auf dem Programm. Zusammen mit Michael

absolvierte ich das 2er Rennen. Mit super Startzeiten und einer guten Fahrt standen wir nach dem ersten

Lauf auf dem ersten Platz was für ein grossartiges Gefühl. Doch noch war nichts gewonnen, denn die

Abstände waren sehr klein und wir hatten nur 0.04s Vorsprung. Also war nochmals eine herausragende

Leistung gefragt. Ich war höchst konzentriert, nahm aber trotzdem wahr, wie sich die Garderobe immer

mehr leerte und wir plötzlich noch die Einzigen am Start waren. Mit einer super Startzeit bauten wir

unseren Vorsprung schnell aus. Leider kam es in der Mitte der Bahn zu einem kleinen Fehler und so schmolz unser Vorsprung von Abschnitt zu Abschnitt. Trotzdem reichte der Vorsprung bis zum Schluss aus

und als wir die Ziellinie überquerten, leuchtete die Eins auf. Was für ein unbeschreibliches Gefühl, endlich

den ersten Sieg im Europacup zu holen.

Das harte Training hat sich endlich ausgezahlt und ich war einfach nur überglücklich. Aufgrund von Corona

habe ich dann jedoch etwas verpasst, wovon ich auch schon lange geträumt habe zuoberst auf dem Podest

zu stehen und die Schweizer Nationalhymne zu singen. Da jedoch aufgrund der Pandemie nur der Pilot zur

Siegerehrung durfte, musste ich das Ganze von unten miterleben. Nach der Siegerehrung folgte noch die

Dopingkontrolle, um zu zeigen, dass die Leistung mit hartem Training möglich war und nicht durch

unerlaubte Mittel.

15.12.2020

2. Platz beim Europacup in Winterberg. Mein bestes Karriere Ergebnis.

26.9.2020

Das Sommertraining ist schon fast abgeschlossen und die Saison startet in 3 Wochen.

Willst du immer auf dem neusten Stand sein und den Newsletter erhalten, dann melde dich unter Gönner an und unterstütze mich in dieser Saison. Vielen Dank

17.7.2020

Video von unserem Trainingslager in Andermatt im Juli.

19.2.2020

Saison Rückblick

Die vergangene Saison war eine sehr erfolgreiche mit vielen positiven Ereignissen. Im Sommer konnte ich mich athletisch nochmals stark verbessern, was mir sowohl im 2er als auch im 4er Bob einen Stammplatz einbrachte. Auch am Start konnten wir deshalb immer eine der besten Startzeiten aufstellen. Selbst im Weltcuprennen konnten wir als Viertschnellste starten und zeigen, dass wir athletisch mit den Besten mithalten können. Im 2er Bob waren wir die ganze Saison sehr konstant und belegten bei allen sechs Rennen immer zwischen dem 4. und 7. Platz. Das Podest verpassten wir leider zweimal sehr knapp mit einer und zwei Hundertstelsekunden. Auch der 11. Platz im ersten Weltcuprennen stimmt uns sehr positiv. Im 4er Bob hatten wir ein bisschen mehr Mühe, denn dort braucht es eine starke Mannschaft. Leider hatten wir riesiges Verletzungspech und zwischenzeitlich mit vier Verletzten nur noch zwei gesunde Anschieber. Zum Glück konnten wir zu Beginn der Saison beim ersten Rennen direkt einen Podestplatz im Europacup von Lillehammer holen. Danach sind wir leider nur noch zweimal dazugekommen, mit dem grossen Schlitten an den Start zu gehen. Dort wurde uns jedoch die geringe Erfahrung des Piloten zum Verhängnis und wir verloren nach einem guten Start jeweils sehr viel Zeit in der Bahn. Wir sind jedoch auch hier definitiv auf Fahrplan und auf gutem Weg Richtung Olympia 2022.

 

Ganz herzlichen Dank euch allen für eure Unterstützung in dieser Saison. Ohne euch wäre das alles nicht möglich.

17.2.2020

Nach der Junioren WM ging es zurück nach St. Moritz, wo in dieser Woche die Schweizermeisterschaften auf dem Programm standen. Unser Ziel war eigentlich klar, wir wollten sowohl im 2er als auch im 4er den Sieg holen. Die Trainings verliefen die ganze Woche gut und auch mein Rücken schien wieder in Ordnung zu sein. Doch am Freitagmorgen als ich aufstehen wollte, hatte ich wieder diese starken Rückenschmerzen und ich konnte fast nicht mehr laufen. Dies machte mir grosse Sorgen, da ich nicht schon wieder ein Rennen verpassen wollte. Zum Glück ging es bis am Samstag wieder ein bisschen besser und ein Start wurde möglich, auch wenn ich leicht eingeschränkt war. Im ersten Lauf legten wir super los und konnten die beste Startzeit erzielen, womit wir bis Mitte Bahn in Führung lagen. Leider unterlief Michael kurz vor dem Horseshoe ein riesiger Fehler, welcher uns viel Zeit und auch Tempo gekostet hat. Somit fanden wir uns nach dem ersten Lauf nur auf Rang 3 wieder. Im zweiten Lauf konnten wir dann mit der zweitbesten Laufzeit noch Zeit aufholen. Allerdings blieben wir vier Hundertstel hinter der Silbermedaille zurück und mussten uns mit der Bronzemedaille begnügen. Gewonnen wurde das Rennen von Olympiasieger Beat Hefti, welcher sein Comeback gegeben hat und mit seiner riesigen Erfahrung und seinem Goldschlitten allen anderen keine Chance lies. So mussten wir es also im 4er richten und hier unseren Titel holen. Mit bester Startzeit legten wir gut los, jedoch unterlief uns kurz danach ein Fehler, welcher uns Zeit kostete, und so befanden wir uns nach dem zweiten Lauf auf dem zweiten Platz. Im zweiten Lauf stellten wir wieder die beste Startzeit auf und konnten uns so den Starterpreis für die besten Startzeiten sichern. Auch die Fahrt war dieses Mal fehlerfrei und so konnten wir die beste Laufzeit erzielen. Leider konnten wir den ganzen Rückstand vom ersten Lauf nicht aufholen und wurden mit 0.07s Rückstand Vize-Schweizermeister. Somit hat es auch an jenem Tag wieder nicht für den Sieg gereicht, aber trotzdem durften wir zufrieden sein, da es ein sehr enges und knappes Rennen war.

3.2.2020

Am ersten Februarwochenende war es endlich soweit und das erste Weltcuprennen für unser Team stand auf dem Programm. Für mich persönlich war es das erste Rennen im Weltcup, seit ich mit Beat Hefti in Amerika 2017 mein Weltcup-Debüt geben konnte. Nun war es aber das erste Heimrennen in St. Moritz mit vielen Schweizer Fans am Streckenrand. Im ersten Lauf konnten wir mit der viertschnellsten Startzeit zeigen, dass wir durchaus mit der Weltspitze am Start mithalten können. Leider hatten wir während der Fahrt einige kleine Fehler und fanden uns dadurch auf dem 11. Zwischenrang wieder. Im zweiten Lauf wollten wir nochmals angreifen, um uns noch in die Top 10 zu verbessern. Leider war auch im zweiten Lauf die Fahrt nicht perfekt und deshalb beendeten wir das Rennen auf dem 11. Platz. Mit diesem Resultat dürfen wir bei unserem ersten Weltcuprennen sicherlich mehr als zufrieden sein. Zugleich konnten wir auch noch das Bobteam Vogt schlagen und waren somit beim Heimweltcup in St. Moritz das beste Schweizer Team. Am Sonntag stand dann der 4er-Bob auf dem Programm. Hier verfügen wir momentan noch über weniger Erfahrung als im 2er. Glücklicherweise hat sich mein Teamkollege Kai von seinem Schlüsselbeinbruch wieder erholt und so konnten wir auch mit dem grossen Schlitten mit unserem Team am Start sein. Allerdings war dies das erste Rennen von Kai, weshalb wir nicht mit den Besten am Start mithalten konnten. Unterwegs konnten wir jedoch noch ein bisschen aufholen und lagen nach dem ersten Lauf mit einem sehr geringen Rückstand auf die Plätze vor uns auf Platz 17. Aus diesem Grund wollten wir im zweiten Lauf nochmals angreifen, um ein paar Plätze gut zu machen. Am Start liefen wir deshalb ein bisschen weiter nach unten. Leider passierte dann das Missgeschick, welches auch im Fernsehen zu sehen war. Kai schlipfte beim Versuch einzusteigen aus und konnte im letzten Moment von Marco Dörig zurück in den Schlitten gezogen werden. Leider ist dieser dabei vom Schlitten gefallen und ich

konnte ihn im letzten Moment noch in den Schlitten zurückziehen. Nach diesem Missgeschick war das Rennen leider bereits verloren und wir fielen auf den letzten Platz zurück. Natürlich waren wir sehr enttäuscht, aber so etwas kann passieren. Wir konnten froh sein, dass es alle in den Schlitten geschafft hatten und niemand verletzt wurde.

19.1.2020

Heute stand das letzte Europacuprennen der Saison in Sigulda auf dem Programm.

An Sigulda hatte ich schlechte Erinnerungen, da ich vor einem Jahr nach einer Gehirnerschütterung fast zwei Wochen pausieren musste. Doch mit meinem neuen Piloten waren die Zweifel bereits nach der ersten Fahrt vorbei. Ich hatte mich wieder mit der Bahn angefreundet und freute mich auf jede Fahrt. Sigulda ist eine sehr spezielle Bahn, da es sich eigentlich um eine Rodelbahn handelt. Somit sind die Kurven sehr eng, was bedeutet, dass man nur mit dem 2er- Bob hinunterfahren kann und nicht mit dem 4er-Bob. Da die Umgebung recht flach ist, musste der Start ausserdem auf einem Turm gebaut werden. Aus diesem Grund befindet man sich in den ersten drei Kurven in der Luft und erst ab Kurve 4 wieder auf dem Boden. Bereits in den Trainings hatten wir immer gute Fahrten, weshalb wir top motiviert waren, unseren ersten Podestplatz im 2er in dieser Saison zu holen. Mit einer guten Startzeit und einer guten Fahrt langen wir nach dem ersten Lauf auf Platz 4. Die Abstände waren sehr eng und somit alles noch möglich. Im zweiten Lauf konnten wir nochmals angreifen und den Rückstand verringern. Am Ende lagen wir jedoch genau 0.01s hinter dem Podest und mussten wie schon in Königssee mit dem 4. Platz vorliebnehmen. In den letzten beiden Rennen verpassten wir das Podest also um nur 0.01s, was sehr ärgerlich, aber auch motivierend für die Zukunft ist. Eines Tages wird diese Hundertstelsekunde hoffentlich auf unserer Seite sein.

 

23.12.19

Letzten Freitag stand das 2er Europacup Rennen in Köniogssee auf dem Programm. Mit einem guten Start und einer soliden Fahrt belegten wir nach dem ersten Lauf den 5. Platz. Im 2. Lauf hiess es deshalb nochmals voller Angriff, um auf das Podest zu kommen. Mit 4.88s, der schnellsten Startzeit aller Teams im 2. Lauf, konnten wir einen super Start hinlegen und lagen bis Mitte der Bahn in Führung. Leider unterlief Michael im Labyrinth einen Fehler, welcher uns sehr viel Zeit kostete. Somit verpassten wir das Podest schlussendlich, um winzige 0.02s und mussten mit Platz 4 zufrieden sein. Ein gutes Resultat, aber wenn man bedenkt wie viel Zeit dieser Fehler gekostet hat, wäre sehr viel möglich gewesen. Als bestes Schweizer Team konnten wir aber zeigen, dass es ein Fehler war, uns im

Winterberg nicht starten zu lassen. Am Samstag und Sonntag stand dann je ein 4er Rennen auf dem Programm. Kurz zusammengefasst lief es wieder ähnlich wie am Tag zuvor. Am Start wie immer voll dabei und im Labyrinth, welches Michael diese Woche extrem viel Mühe bereitete, verloren wir sehr viel Zeit, so dass am Ende nur die Plätze 10 und 12 herausschauten. Insbesondere das Rennen vom Sonntag war extrem ärgerlich, lagen wir in beiden Läufen vom Start bis Mitte der Bahn auf Platz 2 und wurden durch den Fehler im Labyrinth jedes Mal nach hinten geworfen.

Zeitungsbericht vom 12. Dezember

Zeitungsbericht vom 14. November 2019

5.10.2019

Heute war es in Magglingen wieder soweit und die Leistungen aller Schweizer Bobfahrer wurden in 6 Disziplinen getestet. Beim ersten Test im Juni konnte ich bereits ein super Ergebnis erzielen und eine persönliche Gesamtbestleistung aufstellen. Mittlerweile vergingen nochmals dreieinhalb trainingsintensive Monate. Ich war noch fast nie in meinem Leben so nervös wie an diesem Tag. Nicht weil ich nicht gut vorbereitet gewesen wäre, sondern weil genau das Gegenteil der Fall war. Ich konnte den ganzen Sommer verletzungsfrei trainieren und habe mich stark verbessert. Dies musste ich aber an jenem Tag auch beweisen, was mich extrem nervös machte. In der ersten Disziplin, dem 60m Sprint, konnte ich dann auch gleich meine erste Bestleistung verbessern und mit 6.69s eine sehr starke Zeit aufstellen. Weiter ging es mit dem Bobanschieben. Hier mussten wir sowohl mit dem leichten, als auch mit dem schweren Bob einmal hinten und einmal auf der Seite anschieben. Auch hier gelangen mir in 3 von 4 Disziplinen eine neue Bestleistung und in der anderen verpasste ich sie um nur 0.01s. Zum Schluss stand noch der 5er-Hupf auf dem Programm. Dabei konnte ich mit 16.75m meine alte Bestleistung um 0.5m steigern. Am Ende des Tages stand ich mit einer klaren neuen Gesamtbestleistung von 786 Punkten da. Im Vergleich mit allen anderen wurde ich nur von meinem Piloten geschlagen, welcher noch ein paar Punkte mehr machte als ich. Somit konnte ich den Test als bester Schweizer Anschieber beenden, was mich sehr freute. Endlich hat sich die harte Arbeit auch ausbezahlt und die neue Saison kann beginnen.

8.9.2019

Letztes Wochenende fanden in Watt anlässlich des “Watter Fäst 2019“ die Anschub Schweizermeisterschaften statt. Diese finden immer am Ende des Sommers statt und bilden einen ersten Test, um die Form und den Vergleich zur Konkurrenz in Erfahrung zu bringen. Zudem geben die Startzeiten Aufschluss darüber, ob wir während den Sommermonaten richtig trainiert haben. Trotz schlechten Wetters und kühlen Temperaturen konnten wir eine super Zeit erreichen. Am Morgen standen die Qualifikationsläufe im 2er Bob auf dem Programm. Zusammen mit meinem Piloten Michael Kuonen erreichten wir zweimal die Startbestzeit mit 4.24s und 4.25s. Somit konnten wir die Qualifikation mit einem grossen Vorsprung von 0.14s auf das Bobteam Friedli und das Bobteam Vogt gewinnen. Nach dem Mittag fanden dann die Qualifikationsläufe im 4er Bob und anschliessend gleich das Final statt. Nach kleinen Problemen in der Qualifikation konnten wir uns dann im Final deutlich durchsetzen und in der Besatzung Kuonen/Dörig/Ferrari/Tanner den Schweizermeistertitel im 4er Bob mit einem Vorsprung von 0.08s auf mein ehemaliges Team, das Bobteam Moulinier, holen. Zum Abschluss des Tages stand dann noch das Final im 2er Bob auf dem Programm. Nachdem wir am Morgen die Qualifikation dominiert haben, mussten wir nun auch im Final zeigen, was wir konnten. Auch in den entscheidenden Finalläufen konnten wir zweimal Startbestzeit aufstellen und gewannen unseren zweiten Schweizermeistertitel des Tages. Nachdem ich letztes Jahr bei den Junioren den Titel im 2er Bob holen konnte, war ich überglücklich, dass ich dieses Jahr zusammen mit meinem neuen Piloten den Schweizermeistertitel bei der Elite sowohl im 2er Bob, als auch im 4er Bob gewann. Dies hat uns gezeigt, dass wir super in Form und bereit für die kommende Bob-Saison sind.

16.6.2019

Wie jedes Jahr stand im Juni der erste Leistungstest des Verbandes auf dem Plan. Gemessen wurden ein 60m Sprint, vier Bob-Anschieb-Disziplinen und der 5er-Hupf. Unser neues Team konnte bereits unter Beweis stellen, dass wir zu den Schnellsten gehörten, erreichten wir doch die Plätze eins bis vier. Ich konnte mich über den 2. Platz freuen und wurde nur von meinem neuen Piloten geschlagen. Da meine Trainingsplanung so ausgelegt ist, dass ich im Winter in Höchstform bin, war ich im Juni überhaupt noch nicht in Form. Trotzdem konnte ich eine neue persönliche Bestleistung mit 758 Punkten aufstellen, was mich definitiv sehr überraschte. Einzig im 60m Sprint verlor ich ein bisschen Zeit, bei drei Bob-Anschieb-Disziplinen und dem 5er-Hupf konnte ich neue Bestleistungen erreichen. Dies stimmt mich sehr zuversichtlich. Wenn ich gesund bleibe und den ganzen Sommer weiterhin wie geplant trainieren kann, bin ich auf gutem Weg für den nächsten Winter.

15.6.2019 

Nach langen Überlegungen und Abwägen der Vor- und Nachteile habe ich mich dazu entschieden, das Team zu wechseln. Nächste Saison werde ich für das Bobteam von Michael Kuonen starten. Michael wurde 2018 als Anschieber Vize-Europameister und erreichte an den Olympischen Spielen den 4. Platz. Nach den Olympischen Spielen wechselte er an die Steuerseile und absolvierte letzte Saison im Europacup seine erste Saison als Pilot, wo er sogleich einen Podestplatz herausholen konnte. Michael wäre heute noch der beste Anschieber der Schweiz und dort liegt auch der Hauptgrund meines Wechsels. Zusammen mit meinem alten Teamkollegen Sandro Ferrari entschied ich mich zu Michael Kuonen zu wechseln, um somit am Start ein Top Team stellen zu können. Die Schweiz hat nicht sehr viele gute Anschieber, weshalb ich der Meinung bin, dass die Besten auf einem Schlitten fahren müssen, um das Maximum herausholen zu können und erfolgreich zu sein. Unser Ziel für die nächste Saison ist es, bis Ende Jahr im Europacup zu fahren. Dort möchten wir mit der besten Startzeit überzeugen und weitere Erfahrungen sammeln, da Michael erst an wenigen Orten 4er-Bob gefahren ist. Ab Januar wollen wir dann in den Weltcup wechseln.


23.3.2019

Die Saison war nicht immer einfach für mich. Ich hatte mir im Sommer die Bänder gerissen, habe mich zurückgekämpft und bin zum Saisonbeginn wieder super in Form gewesen. Am Start konnten wir meistens gut mithalten. Leider haben wir in der Bahn meist ein bisschen Zeit verloren oder sind gestürzt, wobei ich mir auch zwei Gehirnerschütterungen zugezogen habe. Im Grossen und Ganzen war es aber eine erfolgreiche und lehrreiche Saison mit einem erfolgreichen Abschluss, was mich positiv für die Zukunft stimmt.

Nun geht es für mich wieder zurück in den Büroalltag und nach ein paar trainingsfreien Tagen beginnt wieder der Aufbau für die nächste Saison.

Ich danke euch allen nochmals ganz herzlich für eure Unterstützung, denn ohne euch wäre das alles nicht möglich.

3.3.2019

Zum Abschluss der Saison fanden anfangs März die Schweizermeisterschaften in St. Moritz statt. Für uns war es nochmals die Chance die Saison erfolgreich abzuschliessen. Am Samstag starteten wir im 2er-Bob, wo es auch eine Juniorenwertung gab. Im ersten Lauf legten wir eine gute Startzeit hin. Leider hatten wir einen kleinen Fehler vor dem Ziel und so fielen wir bei der Elite knapp hinter das Podest auf den vierten Platz zurück, was jedoch in der Juniorenwertung ganz klar für die Führung reichte. Im zweiten Lauf wollten wir dann nochmals angreifen, um uns den Junioren-Schweizermeistertitel zu holen und auch bei der Elite im besten Fall noch aufs Podest zu fahren. Leider verlief der Start nicht optimal und wir waren ein bisschen langsamer als im ersten Lauf. Nichtsdestotrotz hatten wir im Ziel Grund zu jubeln, denn wir wurden gerade zum ersten Mal Junioren-Schweizermeister im 2er-Bob. Bei der Elite konnten wir unseren vierten Platz verteidigen, was auch ganz in Ordnung war. Logischerweise haben wir aber auch dort noch mit einer Medaille geliebäugelt. Und so konnten wir nach dem Junioren-Schweizermeistertitel im Sommer an den Anschub-Schweizermeisterschaften, nun auch den Titel im Winter holen. 

Am Sonntag stand dann der 4er-Bob Wettkampf auf dem Programm. Dort starteten wir nur bei der Elite, da ein Anschieber von uns kein Junior mehr war. Unser Ziel war klar, wir wollten eine Medaille plus den Starterpreis gewinnen, die Auszeichnung für die schnellste Startzeit. Mit schnellster Startzeit legten wir am Start los und nutzten den Speed bis fast in Ziel. Dort passierte Yann jedoch ein Fahrfehler und wir fielen noch auf Platz 3 zurück. Nun galt es im zweiten Lauf nochmals anzugreifen, um die Medaille und die schnellste Startzeit zu verteidigen. Am Start konnten wir uns sogar nochmals steigern und mit 5.19s wieder die schnellste Zeit in die Bahn legen. Wir hatten unsere Arbeit nun erfolgreich erledigt und mussten uns nun so ruhig wie möglich im Schlitten verhalten. Yann musste nur noch den Schlitten nach unten bringen und unsere Medaille war fix. Dies tat er dann auch und so hatten wir beide Ziele erreicht, den Gewinn der Bronzemedaille und des Starterpreises. Deshalb konnten wir im Ziel jubeln und die Saison erfolgreich abschliessen.

10.2.2019

Nun liegt der Fokus auf den Schweizermeisterschaften, welche Anfang März stattfinden. Dort wollen wir sicher um die Podestplätze mitfahren. Aus diesem Grund sind wir bereits diese Woche in St. Moritz, um ein 4er-Bob Trainingslager zu machen, da Yann auf dieser Bahn noch nie mit dem grossen Schlitten gefahren ist.

3.2.2019

Das Rennen, welches das Wichtigste der Saison werden sollte, lief am Ende aufgrund verschiedener Gründe leider nicht so wie erhofft. Unglücklicherweise ist in einer Trainingsfahrt in Sigulda unsere Aufhängung am Schlitten gebrochen. Da wir direkt von Sigulda an die Junioren WM nach Königsee reisen mussten, konnten wir den Schlitten nur provisorisch flicken und nicht in eine richtige Werkstatt bringen. Die Trainings verliefen sehr gut, am Start waren wir vorne dabei und auch die Fahrten selbst waren sehr sauber. Jedoch haben wir im untersten Bahnabschnitt immer sehr viel Zeit verloren. Dies ist leider auf den kaputten Schlitten zurückzuführen. Dagegen konnten wir aber in so kurzer Zeit nichts machen und wir mussten mit diesem Schlitten das Rennen bestreiten, obwohl wir wussten, dass wir wahrscheinlich chancenlos sein werden. Nichtsdestotrotz haben wir uns gut vorbereitet und alles gegeben. Am Start waren wir dann auch voll dabei, jedoch verloren wir im untersten Teil wegen des Schlittens zu viel Zeit, sodass wir uns nicht einmal für den zweiten Lauf qualifizierten. Das war natürlich sehr schade, da wir gut gestartet sind und Yann toll gefahren ist, aber am Ende wegen des Materials doch nichts herausschaute. Diese Enttäuschung mussten wir aber sofort wegstecken, da am nächsten Tag bereits das 4er-Rennen auf dem Programm stand. Am Start hatten wir unser Ziel, eine Startzeit unter 5s, mit 4.98s erreichen können und belegten nach dem ersten Lauf den 13. Platz. Das Ziel war ganz klar der Angriff nach vorne, was durchaus möglich war, denn wir hatten im ersten Lauf mit unserer Startnummer einen kleinen Nachteil. Top motiviert wollten wir im zweiten Lauf am Start auch nochmals schneller starten und entschieden uns ein bisschen weiter zu laufen. Leider wurde uns dieses Vorhaben zum Verhängnis, denn der eine Anschieber rutschte beim Einsteigen aus und kam nur mit Mühe in den Bob. Die Startzeit und die Geschwindigkeit waren dadurch bereits verloren, weshalb wir nochmals 5 Plätze verloren und uns am Schluss mit Platz 18 begnügen mussten - definitiv nicht, was wir uns erhofft hatten.

12.1.2019

Anfangs hatte ich hier in Innsbruck ein mulmiges Gefühl, da wir kurz vor Weihnachten auf dieser Bahn mit dem 4er-Bob gestürzt sind und ich mir eine Gehirnerschütterung zugezogen habe. Die Trainings verliefen alle recht gut und so freuten wir uns auf die Rennen. Jenes Wochenende stand ein 2er- und drei 4er-Rennen auf dem Programm, was sehr stressig war. Im 2er Rennen erreichten wir den 12 Rang, was eine kleine Enttäuschung für uns bedeutete. Insbesondere am Start hatten wir in diesem Rennen Mühe, die Ursache dafür konnten wir jedoch nicht finden. Am Samstag fanden dann zwei 4er-Rennen statt, welche jedoch nur über einen Lauf gingen. Das erste Rennen konnten wir auf dem 9. Platz beenden, was gleichbedeutend mit der ersten Top10-Platzierung im 4er-Bob für unser Team war. Im zweiten Rennen erreichten wir dann den 11. Platz. Am Sonntag stand dann noch das letzte 4er-Rennen auf dem Programm, welches gleichzeitig auch noch als Junioren EM gewertet wurde. Top motiviert gingen wir nochmals an den Start und konnten mit der viertbesten Startzeit eine super Ausgangslage schaffen. Doch leider kamen wir wieder in der verhängnisvollen Kurve 9 zu Fall und das ganze Rennen war somit gelaufen. Ich zog mir wieder eine Gehirnerschütterung zu, was dann das Aus für die 2er-Junioren EM in Sigulda bedeutete.

4.1.2019

Das neue Jahr starteten wir in Winterberg, denn bereits am ersten Wochenende fand dort ein Europacup Rennen statt. Winterberg gehört zu einer meiner Lieblingsbahnen, weshalb ich immer wieder Freude habe dort zu starten. In einem sehr engen Rennen konnten wir uns den 8. Platz erkämpfen, was für unser Team eine neue Bestplatzierung bedeutete. Insbesondere die viertbeste Startzeit hat mich sehr gefreut und gezeigt, dass ich athletisch auf dem richtigen Weg bin.

14.12.2018

Diese Woche waren wir in Königsee und bestritten die nächsten Rennen im Europacup. Es war eine sehr stressige Woche mit vier Rennen in fünf Tagen. Als Erstes standen zwei 2er-Bob-Rennen auf dem Programm, welche ich beide bestreiten durfte. Am Start zeigten wir eine sehr gute Leistung, was mich persönlich sehr freut. Es war das erste Mal, wo wir mit 4.98s unter 5s starteten. In der Bahn verloren wir dann vor allem im untersten Streckenabschnitt sehr viel Zeit, was vor allem auf die geringe Erfahrung meines Piloten zurückzuführen ist. Aber aus jeder Fahrt können wir etwas mitnehmen, was uns weiterbringt. So belegten wir in den beiden Rennen die Plätze 11 und 13. Diese Ergebnisse waren durchwegs in Ordnung, denn das Teilnehmer Feld war sehr stark besetzt. Gewonnen hatte das Rennen der aktuelle Olympiasieger Justin Kripps aus Kanada. Die Frage jedoch, was ein so guter Athlet im Europacup verloren hat, ist ein anderes Thema. Am Freitag stand dann das erste 4er-Training auf dem Programm. Yann ist auf dieser Bahn noch nie mit dem grossen Schlitten gefahren. Somit war unser Ziel sicher zwei Mal auf allen vier Kufen im Ziel anzukommen und uns für die beiden Rennen am Wochenende zu qualifizieren. Mit nur drei Trainingsläufen starteten wir nun zum Wettkampf in einer Teamformation, in welcher wir noch nie gefahren sind. Umso überraschender war es, dass wir am Start eine sehr gute Zeit erzielen konnten. Mit sehr vielen Schlägen, aber einer kontrollierten Fahrt, wurden wir 16. Aufgrund der wenigen Fahrten, welche wir zu Verfügung hatten, durften wir mit dieser Leistung zufrieden sein.

7.12.2018

Rückblick zur ersten Europacupwoche. Nach ein paar intensiven Trainingstagen stand dann endlich das erste Rennen an. Wir waren schon ein bisschen nervös und wussten auch nicht, was wir erwarten durften, denn Yann ist erst seit drei Monaten Pilot und Altenberg zählt zu den schwierigsten Bahnen der Welt. Bei der Startnummer Auslosung hatten wir das erste Mal Glück. Wir erhielten für das erste Rennen die Startnummer 1 und für das zweite Rennen die Startnummer 2.

Somit durften wir das erste Rennen der Saison eröffnen. Mit einer super Startzeit und einer guten Fahrt fuhren wir im ersten Lauf auf den tollen 7. Platz. Dies in einem Starterfeld, wo auch 4er- Bob-Weltmeister Johannes Lochner und weitere Toppiloten dabei waren, welche diese Woche noch im Europacup ihre Form testeten, bevor sie dann im Weltcup Rennen bestreiten werden. Leider büssten wir im zweiten Lauf noch zwei Plätze ein. Am Schluss belegten wir also den 9. Platz, sicherlich eine gute Leistung für unser aller erstes Rennen. So darf es weitergehen. Am zweiten Tag legten wir noch einen besseren Start hin mit einer guten Startzeit und einer sehr guter Abgangsgeschwindigkeit. Bis zur Bahnmitte fuhren wir die zweitbeste Zeit aller Teams und es sah ganz danach aus, dass dies unser Tag werden könnte. Doch leider passierte Yann beim Pilotieren einen kleinen Fehler und schon landeten wir auf dem Kopf und schafften es leider nicht mehr ins Ziel. Zum Glück ist uns nichts Schlimmeres passiert. Ich habe mir ein paar Schürfungen an der Schulter zugezogen und Prellungen an Knie, Ellbogen und Rücken, welche aber hoffentlich schnell wieder heilen. Gestern reisten wir nun weiter nach Königsee, wo bereits am Mittwoch das nächste 2er-Bobrennen stattfinden wird. Ich hoffe, bis dann wieder fit zu sein, um am Start wieder für Speed zu sorgen.

29.11.2018

Sieg am Walz Cup in Innsbruck

Heute war unser erstes Rennen der Saison, welches für uns ein guter Test im Hinblick auf das erste Europacuprennen war. An diesem 2er-Bob-Rennen nahmen 14 Teams aus der Schweiz teil. Von Anfänger über ehemalige Olympiateilnehmer bis zu Hobbybobfahrer waren alle mit dabei. Yann und ich legten den Grundstein für unseren Erfolg am Start hin. Beide Male distanzierten wir das zweitbeste Team bereits am Start um mehr als 0.2s und so konnten wir einen souveränen Start-Ziel-Sieg feiern. Erstes gemeinsames Rennen, erster Erfolg.

19.11.2018

Die letzten vier Wochen verbrachten wird das erste Mal mit Bobfahren in Oberhof, Königsee und Winterberg. Diese Trainingswochen sind für uns sehr wichtig, da Yann diese Saison das erste Mal als Pilot starten wird und er deshalb jede Bahn neu erlernen muss. So erarbeiten wir uns die ganze Bahn Stück für Stück und ende Woche hatten wir schon einige gute Läufe in die Bahn gezaubert. Auch die Startzeiten wurden immer besser und wir freuen uns, wenn es endlich los geht mit dem ersten Rennen.

6.10.2018

Als Abschluss der Saisonvorbereitung stand der Leistungstest in Magglingen auf dem Programm. Dort wurde in verschiedenen Disziplinen wie 60m Sprint, Bob-Anschieben, 5er Hupf usw. die Leistungsfähigkeit aller Athleten getestet. Dabei zeigte sich dann auch, ob sich das harte Sommertraining ausbezahlt hat und ob Fortschritte gemacht wurden. Ich konnte mit meiner Leistung durchaus zufrieden sein, da ich genau gleicht gut war wie letztes Jahr und durch meine Verletzung, welche mich 2.5 Monate Training kostete, viele weniger trainieren konnte. Wenn ich nun meinen Trainingsrückstand noch aufholen kann, sollte ich beim nächsten Test sicherlich ein neuer Rekord drin liegen, was ja auch immer das Ziel sein soll und sein muss.

 

3.10.2018

Vergangene Woche verbrachten wir in Oberhof, um das erste Mal in diesem Jahr auf Eis anzuschieben. In Deutschland konnten wir nochmals gezielt unsere Starttechnik optimieren und verbessern. Am Samstag fand dann der Internationale Startwettkampf statt, bei welchem ich zusammen mit Yann Moulinier im 2er Bob startete. Leider konnten wir nicht ganz mit den Weltbesten mithalten, jedoch dürfen wir mit unserer Startzeit sicherlich zufrieden sein. Nächstes Wochenende findet in Magglingen der letzte Leistungstest vor dem Saisonstart statt. Dort wird in verschiedenen Disziplinen wie 60m Sprint, Bob-Anschieben, 5er Hupf, usw. die Leistungsfähigkeit aller Athleten getestet. Dabei zeigt sich dann auch, ob sich das harte Sommertraining ausbezahlt hat und, ob  Fortschritte gemacht wurden.

1.9.2018

Junioren Schweizermeister im 2er Bob und Vize Junioren Schweizermeister im 4er Bob

12.8.2018

Von meiner Verletzung habe ich mich gut erholt und das Training ist wieder in vollem Gange. Letzte Woche war ich das erste Mal wieder in Andermatt Bob anschieben. Die Zeiten sind trotz längerer Verletzungspause schon wieder recht gut, ich bin also auf einem guten Weg um im Winter in Topform zu sein. In zwei Wochen findet der erste Wettkampf statt, die Anstoss Schweizermeisterschaften in Glarus. Kommt doch vorbei.

1.7.2018

Nach der Verletzung mussten wir unseren Plan ändern, anstelle von Bob-Anschieben und Sprinttraining standen nun Physiotherapie und alternatives Training auf dem Programm. Seit meiner Verletzung sind nun 4.5 Wochen vergangen und wir sind auf gutem Weg zurück. Diese Woche konnte ich das erste mal auf einem Anti-Schwerkraft Laufband mit reduziertem Körpergewicht joggen. Herzlichen Dank an meinen Physiotherapeuten und meine beiden Trainer für die super Betreuung auch während meiner Verletzung.

30.5.2018

Die ersten 2.5 Monate des Aufbautrainings hatte ich hinter mir, als ein kleines Missgeschick die ganze Planung durcheinander brachte. Bei einem unglücklichen Misstritt auf einen Ball verletzte ich mich am Sprunggelenk. Zwei Aussenbänder komplett gerissen, das Innenband angerissen und eine starke Knochenprellung am Knöchel ist die Diagnose.

14.3.2018

Herzlich Wilkommen auf meiner neuen Website. Hier finden Sie alle Infos und sind immer auf dem neusten Stand.

Nachdem die Saison 2017/2018 letzte Woche zu Ende ging, beginnen nun die Vorbereitungen auf die neue Saison.